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11.12.2009 Service Point Solutions S.A hat seinen Marktanteil verteidigt und seinen Kundenstamm in den ersten neun Monaten 2009 gehalten. Somit kann das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 162,1 Millionen Euro bekannt geben. Dies entspricht im Jahresvergleich einem Rückgang von 7,1%. Der Umsatzrückgang beläuft sich auf nur 3,4% auf Basis einer konstanten Währung, was unter anderem auf unsere Fähigkeit, den bestehenden Kundenstamm zu halten, und Verkaufsstrategien, mit denen neue Kunden gewonnen werden sollen, zurückgeführt werden kann. Ohne Umstrukturierungskosten und bei einer konstanten Währung beträgt der Nettogewinn insgesamt 1,6 Millionen Euro. Intensive Geschäftsbeziehungen zu neuen Kunden beginnen, den starken Nachfragerückgang hinsichtlich unserer Services unter den langjährigen Kunden auszugleichen, deren eigene Geschäftsvolumina zurückgehen, da der ungünstige wirtschaftliche Hintergrund weiter fortbesteht. Das Unternehmen hat neue Kunden wie zum Beispiel das US Pentagon und Getronics in den Niederlanden gewonnen. Mittlerweile hat sich der konjunkturelle Abschwung beim bestehenden Kundenportfolio verlangsamt. Service Points Ergebnisse für die ersten neuen Monate des Jahres spiegeln eine gute Basisleistung wider. Hiervon ausgenommen ist die französische Tochtergesellschaft. Seit Jahresbeginn hat das Unternehmen eine umfassende Umstrukturierung durchgeführt, in deren Rahmen der Personalbestand um 30% (17% auf Gruppenebene) reduziert und drei Produktionsstätten zusammengelegt wurden. Klammert man die französische Tochtergesellschaft aus, fällt der Rückgang des von Service Point berichteten EBITDA schwächer aus (vormals 36%, nun 26%). Darüber hinaus macht die Gruppe im Hinblick auf die Rationalisierung der Kosten und die Produktivität mit bisher ausgezeichneten Ergebnissen weiter Fortschritte: - Deutliche Senkung der Kostenbasis. Die Jahresziele für die Kostensenkung wurden bereits bis zum 3. Quartal 2009 übertroffen (auf Jahresbasis umgerechnet belaufen sich die geschätzten Einsparungen auf 22 Millionen Euro, dies entspricht einer Senkung von 17% zu 2008) - Anzahl der Mitarbeiter um 17% reduziert, praktisch abgeschlossen - Stärkung des Geschäftsmodells (intensivere Verkaufsbemühungen; Maßnahmen für Umsatzschub) - Wachstum durch neue Kunden, wodurch rückläufige Volumina bei bestehenden Kunden "noch" nicht ausgeglichen werden Alle seit Jahresbeginn eingeleiteten Initiativen verbessern die Fähigkeit des Unternehmens, die Gelegenheit, die sich bietet, wenn die globale Wirtschaft 2010 nicht länger von der Rezession erschüttert wird, optimal zu nutzen: - Steigerung des bereinigten EBITDA (ohne Umstrukturierungskosten und Währungsauswirkungen) - Sicherung der Bruttomargen - Positiver Cashflow in allen Märkten, mit Ausnahme von Frankreich - Stärkere Bilanz (verbessertes Management des Betriebskapitals und geringere Schulden)
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